Mehr als 80 Jahre liegen zwischen den Werken dreier Komponisten der Romantik, die im Mittelpunkt dieses Kammerkonzerts stehen. Es wird der Bogen gespannt von Franz Lachner (1803-1890) über Johannes Brahms (1833-1897) bis hin zu Mathilde Kralik (1857-1944), einer echten Neuentdeckung.
Verbindende Elemente sind zum einen die Stadt Wien, in der alle drei gelebt haben, Brahms und Kralik sogar zur selben Zeit, und zum anderen Anton Bruckner, bei dem sowohl Lachner als auch Kralik Unterricht hatten.
So abwechslungsreich die Musik ist, sind es auch die Besetzungen der drei Stücke. Es beginnt mit dem „klassischen“ Bläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott), gefolgt vom Klavierquintett (Streichquartett und Klavier), bevor sich Streicher, Bläser und Klavier im Nonett zu einer außergewöhnlichen Besetzung mit Klarinette, zwei Hörnern, Fagott und Klavierquintett vereinen.
Die Ausführenden sind:
Sebastian Ott (Fagott) – Jan Klaus (Horn) – Matthias Evard (Horn) – Michael Mayr (Klarinette) – Andrea Müller (Oboe) – Gabriele Bertolini (Flöte) – Stefanie Claucig (Violine) – Sua Lim (Violine) – Mino Sasaki (Viola) – Soojin Byun (Cello) – Soojin Mayr-Oh (Klavier).
Der Eintritt beträgt 15 € / erm. 12 €. Anfragen unter karten@kulturstiftung-marienmuenster.de.